Krypto-Steuerrechner Deutschland
Käufe und Verkäufe eintragen, Ergebnis nach § 23 EStG sehen: FIFO, steuerfrei nach mehr als einem Jahr, 1.000 Euro Freigrenze je Jahr. Im Browser, nichts wird gespeichert.
Ergebnis 2025 (Deutschland)
Rechenhilfe nach § 23 EStG: FIFO, steuerfrei nach mehr als einem Jahr, Freigrenze 1.000 Euro je Jahr (600 Euro bis 2023). Die Steuer hängt von Ihrem persönlichen Einkommensteuersatz ab, der Betrag mit Steuersatz ist nur ein Beispiel. Verlustvortrag, Staking und Tausch sind nicht enthalten. Keine Steuerberatung.
Alles läuft in Ihrem Browser. Es wird nichts gespeichert und nichts übertragen. Das Ergebnis ist Information, keine Steuerberatung.
Erklärt
Wie rechnet der Krypto-Steuerrechner?
Sie tragen Käufe und Verkäufe ein: Datum, Coin, Menge und Preis in Euro. Der Rechner ordnet jedem Verkauf die passenden Käufe zu und zeigt Gewinn, Verlust und den steuerpflichtigen Betrag je Jahr.
Dahinter steht dieselbe Berechnung wie im Steuerbericht von Kryptofiskus. Für Österreich ist das der gleitende Durchschnittspreis, für Deutschland FIFO mit der Jahresfrist. Es gibt keine zweite, vereinfachte Formel.
Für eine schnelle Antwort gibt es den Kurzmodus: gekauft für X, verkauft für Y nach N Monaten.
Deutschland: Haltefrist und 1.000-Euro-Freigrenze
Der Verkauf von Krypto ist ein privates Veräußerungsgeschäft nach § 23 EStG. Liegt zwischen Kauf und Verkauf mehr als ein Jahr, ist der Gewinn steuerfrei. Innerhalb des Jahres wird er mit Ihrem persönlichen Einkommensteuersatz versteuert.
Welcher Kauf zu welchem Verkauf gehört, bestimmt FIFO: der älteste Kauf wird zuerst verkauft.
Bleiben alle Gewinne aus privaten Veräußerungsgeschäften eines Jahres unter 1.000 Euro, fällt keine Steuer an. Ab 1.000 Euro wird der ganze Gewinn steuerpflichtig, nicht nur der Teil darüber. Bis 2023 lag die Grenze bei 600 Euro.
- Der Rechner zeigt den steuerpflichtigen Betrag. Die Steuer selbst hängt von Ihrem Steuersatz ab, deshalb nennt er dafür nur ein Rechenbeispiel.
- Über die Haltefrist wird in Deutschland diskutiert. Was der Rechner anwendet, ist das geltende Recht.
Was der Rechner nicht abdeckt
Der Rechner ist für Käufe und Verkäufe gegen Euro gedacht. Einige Fälle lässt er bewusst weg:
- Staking, Mining, Lending und Airdrops: Diese Erträge haben eigene Regeln je Land.
- Tausch Krypto gegen Krypto und Stablecoins: In Österreich steuerneutral, in Deutschland ein Verkauf und ein Kauf.
- Verlustvortrag aus früheren Jahren und Verlustausgleich mit anderen Einkünften.
- Gebühren beim Kauf können Sie je Zeile eintragen. Sie erhöhen die Anschaffungskosten.
- Im Steuerbericht von Kryptofiskus sind diese Fälle enthalten.
Wird etwas gespeichert?
Nein. Die Rechnung läuft in Ihrem Browser. Es gibt kein Konto, keinen Versand an einen Server und keine Speicherung. Laden Sie die Seite neu, sind die Zeilen weg.
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Quellen (in eigenen Worten zusammengefasst): § 27b EStG, Einkünfte aus Kryptowährungen (Österreich), BMF: Steuerliche Behandlung von Kryptowährungen, § 23 EStG, private Veräußerungsgeschäfte (Deutschland), BMF-Schreiben vom 6.3.2025 zu virtuellen Währungen (Deutschland), ESTV Kreisschreiben Nr. 36, gewerbsmässiger Wertschriftenhandel (Schweiz). Der Rechner zeigt eine Rechenhilfe mit den Regeln, die wir auch im Steuerbericht anwenden. Das ist Information, keine Steuerberatung. Für Ihre Erklärung zählen alle Transaktionen eines Jahres und Ihre persönlichen Verhältnisse.