Woher kommen deine Coins? Herkunft auf der Blockchain nachverfolgen
Ein Eingang in deiner Wallet, aber kein Kaufbeleg dazu? Kryptofiskus folgt den Coins auf der Blockchain bis zu 10 Stationen zurück und zeigt dir, bei welcher Börse, Wallet oder welchem Dienst sie angefangen haben.
So sieht ein Ergebnis aus
Aufbau am Beispiel. Alle Angaben sind erfunden.
Eingang 0,45 ETH am 12.03.2026
Woher die Coins stammen
Weg zurück
Was du siehst
Bis zu 10 Stationen
Jeder Absender wird weiterverfolgt, bis die Spur bei einer eigenen Wallet, einer Börse, einem Mining-Block oder einem Dienst endet.
Börsen mit Namen
Die Namen kommen aus den öffentlichen Labels der Explorer (Open Labels Initiative). Eine Hot Wallet von Binance heißt dort „Binance: Hot Wallet“.
Anteile statt Vermutungen
Kommen die Coins aus mehreren Quellen, zeigt jeder Weg seinen Anteil. Zusammen ergeben sie 100 %. Was sich nicht nachverfolgen lässt, steht offen da.
Hashes zum Prüfen
Zu jeder Station gibt es Datum, Betrag und den Transaktions-Hash mit Link zum Explorer. Das Ergebnis speicherst du als CSV.
Wofür du es brauchst
- Eine Einzahlung ohne passenden Kauf zuordnen
- Rückfragen der Börse oder Bank zur Herkunft beantworten
- Unterlagen für den Steuerberater vorbereiten
- Prüfen, ob Coins aus einer eigenen Wallet stammen
Für Privatpersonen und Unternehmen.
Was die Blockchain nicht weiß
Die Blockchain zeigt, wer wann was gesendet hat. Was jemand dafür bezahlt hat, steht nur bei der Börse. Erkennt Kryptofiskus eine Börse, lädst du dort deinen Export hoch (CSV oder API). Dann hat der Coin auch einen Kaufpreis.
Die Labels der Explorer sind unvollständig. Eine unbekannte Adresse ist nicht automatisch eine Privatperson, und ein Name ist ein Hinweis, kein Beweis.
Welche Ketten und Coins
Bitcoin sowie die Hauptwährung und alle Token (zum Beispiel USDT und USDC) auf Ethereum, Optimism, Gnosis, Base, Arbitrum, Polygon, BNB Chain und Avalanche. Auf Ethereum, Optimism und Gnosis erkennen wir Börsen und Dienste an ihren Adress-Labels. Auf den anderen Ketten gibt es keine Labels, dort schauen wir bei den größten Absendern nach, ob dieselbe Adresse auf Ethereum als Börse bekannt ist. Bei Bitcoin folgen wir den echten Eingängen jeder Transaktion und teilen nach Wert auf. Bei Ethereum nehmen wir an, dass die jüngsten Zuflüsse das Gesendete bezahlt haben.
Gezeigt werden nur Coins, zu denen im Verlauf der Kauf fehlt. Alles, was Kryptofiskus über einen Kauf oder einen eigenen Transfer erklären kann, steht in der Kaufhistorie.
Auch Einzahlungen auf Kraken lassen sich verfolgen: Wir fragen Kraken, von welcher Blockchain-Transaktion und Adresse die Einzahlung kam, und gehen von dort zurück. Das gilt für die Hauptwährung der Kette (zum Beispiel ETH oder BTC). Token-Einzahlungen und sehr alte Einzahlungen, die Kraken nicht mehr auflistet, bleiben außen vor. Es wird nichts gespeichert.
In drei Schritten
- Wallet verbinden (die Adresse reicht) oder einen Transaktions-Hash eingeben.
- Den Eingang wählen und „Herkunft verfolgen“ drücken.
- Ergebnis ansehen, als CSV speichern und bei einer erkannten Börse deren Export nachladen.
Häufige Fragen
Kann man Coins wirklich bis zum Kauf zurückverfolgen?
Bis zur Börse oder zum Mining-Block, ja. Der Kauf selbst passiert bei der Börse und steht nicht auf der Blockchain. Deshalb endet die Spur dort.
Was kostet die Coinherkunft?
Sie ist Teil von Plus. Jede Suche macht höchstens 40 Abfragen bei öffentlichen Explorern, damit sie schnell bleibt und die Dienste nicht überlastet.
Ändert das Ergebnis meine Steuerzahlen?
Nein. Die Coinherkunft ist ein Hinweis. Steuerbericht, Kaufhistorie und Mittelherkunftsnachweis rechnen nur mit den Daten, die du angebunden hast.
Wer sieht, welche Adressen ich nachverfolge?
Die Abfragen laufen über unseren Server an öffentliche Explorer. Die Explorer sehen die Adressen und Hashes, aber nicht, wer du bist.
Du brauchst einen Nachweis für eine Auszahlung? Zum Mittelherkunftsnachweis →
Automatisiert aus öffentlichen Blockchain-Daten erstellt, ohne Gewähr. Keine Rechts- oder Steuerberatung. Alle Angaben im Beispiel sind erfunden.